Samstag, 3. Juni 2017

Die Schule der Nacht - Ann A. McDonald

Rezension zu "Die Schule der Nacht"
von Ann A. McDonald :




Verlag: penhaligen


Preis: 19,99 €  

Seitenanzahl: 448 Seiten

Roman


Inhaltsangabe:

Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt …

Meinung:

Ab der ersten Seite war mir klar – Ich liebe diesen Schreibstil. Die wunderbare Ausdrucksweise der Autorin begeisterte mich sofort und erleichterte mir den einstieg in die Geschichte sofort.

Es ist einfach so gut geschrieben, dass ich sofort das Gefühl hatte ich wäre mittendrin. Mitten in Oxford, zwischen all den Geschichtsträchtigen bauten und Gemäuern – einfach wunderschön und geheimnisvoll. Ich konnte mir also sofort alles ganz bildlich vorstellen und ich hatte direkt den dran eine richtige Reise dorthin zu unternehmen :)


Das war natürlich schon mal ein sehr positives Zeichen für das Buch. Die Geschichte konnte mich, zum Glück, ebenfalls überzeugen. Super spannend und ich liebe auch einfach diese dunklen, verborgenen Geheimnisse, die im Laufe der Zeit ans Licht kommen. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter der Nachricht und dem mysteriösen Päckchen steckt, welches Cassie von Ihrer Mutter bekommen hatte und was diese Geheimgesellschaft damit zu tun hat. Deshalb konnte ich das Buch auch kaum aus der Hand legen (musste ich aber zeitweise leider) und war sehr gefesselt von der ganzen Geschichte.


Ich wurde wirklich sehr gut von diesem Buch unterhalten und die Spannung konnte bis zum Ende aufrecht erhalten werden.



Fazit:

Für mich eine sehr gelungene Mischung aus Thriller, Mystery und ein wenig Fantasy mit tollem, außergewöhnlichen Schreibstil. Klare Empfehlung von mir.









Der kleine Laden der einsamen Herzen - Annie Darling

Rezension zu "Der kleine Laden der einsamen Herzen" von Annie Darling :

Ganz viel Spaß beim Lesen! <3



Verlag: penguin Verlag


Preis: 10,000 €  

Seitenanzahl: 400 Seiten

Roman



Inhaltsangabe:


Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

Meinung:



Ich freue mich riesig, dass es eine ganze Reihe um den kleinen Buchladen gibt, denn ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war. Ich habe mich in der Geschichte so richtig wohl gefühlt, was viel an Posy und Sebastian lag.
Posy ist so eine liebenswerte Person, die man auf Anhieb mag. Es hat mir sehr gefallen, wie sie sich nicht von Sebastian hat unterkriegen lassen und ihren Weg konsequent verfolgt, das Booksend neu zu eröffnen und dort nur noch Liebesromane mit Happy End zu verkaufen.

Aber auch Sebastian, obwohl er ja wirklich sehr unverschämt ist und man manchmal richtig nach Luft schnappen muss wegen seiner Kommentare, mochte ich von Anfang an. Ich liebte die Dialoge der beiden, in denen sie sich nichts schenkten und konnte oftmals herzhaft lachen. So nach der Devise, was sich liebt das neckt sich.

Posy tritt sehr oft ins Fettnäpfchen und bei Sebastian erkannt man schnell, dass er eine harte Schale mit einem weichen Kern hat.

Am liebsten hätte ich bei der Renovierung mitgeholfen, ich konnte mir das Endergebnis so schön vorstellen und würde alles dafür geben, in so einem Laden arbeiten zu dürfen.



Fazit:

Eine rundum gelungene Geschichte mit absoluter Wohlfühlatmosphäre und netten Protagonisten, die man gerne als Freunde hätte. Ich fand das Buch an keiner Stelle kitschig und werde es gerne weiterempfehlen.


                                                                          

5/5 ☆
                                                                         












Auch Donnerstags geschehen Wunder - Manuela Inusa

Rezension zu "Auch Donnerstags geschehen Wunder" von  Manuela Inusa




Verlag: blanvalet
Preis: 9,99 €  
Seitenanzahl: 416Seiten
Roman




Inhaltsangabe:


Marianne wohnt mit ihrem Kater Johnny Depp in Hamburg. Nachdem ihr Freund Martin sie betrogen hat, tröstet sie sich mit romantischen Komödien – und mit Keksen, die sie in Hülle und Fülle bäckt. Einen Teil davon verkauft sie im Café Wallenstein, wo sie als Kellnerin arbeitet. Als sie eines Tages mit ihrer Freundin Tasha auf den Hamburger Dom geht, überredet Tasha sie, eine Wahrsagerin zu besuchen. Diese sieht sofort, dass Marianne mit einem gewissen Martin nicht glücklich werden konnte – schließlich dürfen nicht mehr als zwei Buchstaben der Vornamen zweier Liebender übereinstimmen. Und sie sieht Schottland: Dort wartet die Liebe auf sie.


Meinung:


Erst einmal hat mich natürlich das superschöne Cover angesprochen, dessen Farben und Abbildungen sehr stimmig mit der Geschichte sind. Die Geschichte ist nämlich ebenso bunt und abwechslungsreich, sodass es mir schwerfiel das Buch mal einen Tag aus der Hand zu legen. Manchmal fällt es mir nicht so leicht, mich an den bestimmten Ort im Buch zu denken, doch mit den großartigen Beschreibungen konnte man gar nicht anders, als sich abwechselnd nach Hamburg oder Schottland zu träumen. Besonders die Darstellungen von Schottland im Buch haben mir so gut gefallen, dass ich plötzlich Lust hatte auch dorthin zu reisen.

Marianne ist ein sehr liebenswerter Charakter, den man von Seite eins aus ins Herz schließt und mit ihr mitfiebert, aber auch die "Nebendarsteller" wie ihre beste Freundin, ihre Chefin, ihr Vater oder auch ihre Mutter sind sehr facettenreich dargestellt.

Das Buch ist ungewöhnlich aufgebaut, mit vielen überraschenden Wendungen, doch gerade das macht die Geschichte unglaublich spannend. Außerdem mochte ich die kleinen witzigen Details wie beispielsweise den Namen ihrer Katze (Johnny Depp :) ), die die spannende Story an den richtigen Stellen auflockern.


Fazit:

Für mich hat das Buch eine perfekte Mischung aus Romantik, Witz und Spannung und verdient daher 5 von 5 Sternen. Es gab nichts, was mir gefehlt hätte und ich empfehle diese süße Geschichte gerne weiter!


                                                                              

5/5 ☆
                                                                              





Die Wellington-Saga - Nacho Figueras

Rezension zu "Die Wellington-Saga"
von Nacho Figueras :



Verlag: blanvalet
Preis: 12,99 €  
Seitenanzahl: 416 Seiten
Roman




Inhaltsangabe:

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...


Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie!


Meinung:

SPOILER!
Die junge Tierärztin Georgia wird von ihrem besten Freund für einige Tage nach Wellington eingeladen. Zum ersten Mal wohnt sie einem Polospiel bei und betritt die mondäne Welt der Schönen und Reichen, die sich um dieses rasante Spiel herum tummeln und sich wichtig nehmen. Hier trifft sie auf Alejandro Del Campo, dem Capitan eines Poloteams. Spätestens als Georgia einem Polopferd das Leben rettet hat sie die Aufmerksamkeit Alejandros und es funkt merklich zwischen ihnen. Alejandro hat noch den Tod seiner Frau zu verarbeiten, lässt neben Disziplin für den Polosport nichts weiter an sich ran. Das scheint sich durch Georgia zu ändern.

SPOILER ENDE!


Mir gefällt die Geschichte von Georgia und Alejandro sehr gut, dazu das ganze Umfeld von Reichtum, Pferde und dem Del Campo Clan.
Der Schreibstil lässt sich richtig gut lesen, die Geschehnisse kamen mir durchaus reell vor und nicht sehr übertrieben dargestellt. Nur das Ende wirkte plötzlich sehr schnell abgehandelt, da hätte ich mir gerne mehr gewünscht.

Die kurz gehaltenen Kapitel sind gut für den Lesefluss, die Beschreibungen und Handlungen sind gut dargestellt. Für mich ohne Längen. Neben die beiden Hauptprotagonisten sind viele andere Personen gut in die Gesamtgeschichte integriert und runden sie ab.

Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen, da das Lesen so angenehm war.
Die Leseprobe für den zweiten Band der Reihe am Ende gefiel mir, brachte einen kleinen Einblick wie es weiter gehen wird.



Fazit:

Das Cover ist schön gestaltet, schlicht, edel und haptisch ist es sehr angenehm glatt, fast schon weich und glänzt in Richtung Perlmutt.
Und irgendwie habe ich mir Alejandro immer in Richtung von Nacho Figueras vorgestellt, der auch ein Vorwort geschrieben hat.
In diesem Genre eine angenehme, gelungene Lektüre, finde ich.


                                                                                                                

4/5

                                                                                                                 

Elfennacht - Bernhard Hennen

Rezension zu "Elfennacht" von Bernhard Hennen:

Hallo! Und viel Spaß beim lesen! :)

Eure Lilli ♡




Verlag: Heyne
Preis: 17,99 €  
Seitenanzahl: 576 Seiten
Roman


Inhaltsangabe:

Wer wird künftig über die verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte …


Meinung:

Wenn es möglich wäre, hätte ich auch 6 Sterne vergeben. Ein nahtloser Übergang von den Drachenelfen zu Emerelle und Meliander. Ein Buch, dass man nicht aus den Händen legen möchte, bevor das Ende da ist. Viele überraschende Wendungen gespickt mit Spannung pur. Sehr gute Unterhaltung auf hohem Niveau. Und das Schöne: Es wird weiter gehen. Das Ende des Buches ist ein Abschluss, mit dem man zufrieden auf das nächste Buch warten kann. Abgrundtiefer Hass, kalte Logik und innere Zerrissenheit auf der Suche nach Nandalee. Man trifft alte bekannte und neue Scheusale. Wenn Herr Hennen und die Leser den Übergang zu den Elfen erreicht haben, wäre da noch einiges übrig: Der Beginn der Alben, der Devanthar, der Drachen und aller anderen Albenkinder. Vielleicht erhört uns der Autor!


Fazit:

Ein Rundherum spannendes und tolles Buch, so wie die anderen auch 🙂
Tolle Charaktere, eindeutig eines der besten Fantasy Romane überhaupt!



                                                                                                                                                    

5/5 ☆
                                                                                                                                                     



Samstag, 20. Mai 2017

Der Weg des Inquisitors - Frank Rehfeld

Rezension zu "Der Weg des Inquisitors" von Frank Rehfeld :

Hallo! Hier erstmal ein großes Dankeschön an das Bloggerportal und den blanvalet Verlag, dass ihr mir das Buch zu Verfügung gestellt habt!

Viel Spaß beim lesen :)


Verlag: blanvalet

Preis: 14,99 €  

Seitenanzahl: 480 Seiten

Roman

Inhaltsangabe:

Der junge Waise Torin verfügt über alles, was er als Inquisitor der Kirche der Göttlichen Familie benötigt: einen festen Glauben, mächtige Förderer und die unumstößliche Gewissheit, dass die Kirche immer im Recht ist. Er weiß auch, wie wichtig seine Arbeit ist, denn das Böse, das in der großen Wüste lauert, verdirbt immer mehr Menschen. Die Inquisition ist das einzige Bollwerk der Menschen gegen diese namenlosen Schrecken. Doch dann erkennt Torin, dass nicht alle Verurteilten wirklich Hexen sind, sondern oft unschuldig – aber auch, dass das wahre Böse viel mächtiger ist, als irgendjemand bislang ahnt.



Meinung:

Der Protagonist Torin war im Buch ein wenig eigensinnig und egoistisch dargestellt. Ich fand das allerdings in diesem Falle sehr passend.

Die Geschichte ist zwar eine Fantasy Geschichte und der Autor weist darauf hin, dass es eine erfundene Religion mit einer erfundenen Kirche darstellt. Trotzdem sehe ich in dem Buch das typische Mittelalter mit seiner Hexeninquisition. Es hat mich jetzt nicht sehr gestört, man sollte es aber erwähnen, dass hier nicht sehr viele Unterschiede zum Mittelalter gemacht wurden.

Man muss sich auch im Klaren sein, dass die Foltermethoden recht genau beschrieben wurden. Zwar nicht in blutigen Details, jedoch sehr weitgehend. Das war für mich in diesem Roman zwar soweit in Ordnung, ging mir jedoch sehr unter die Haut. Da dies im Mittelalter ja wirklich angewandt wurde.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem werden hier die Fronten nicht klar als Gut und Böse dargestellt. Alles schwimmt eher in einer Grauzone, was mir auch sehr gut gefallen hat. Allerdings dauert es schon einige Zeit, bis die Story Fahrt aufnimmt. Die Geschichte zieht sich schon am Anfang etwas dahin.


Fazit:

Trotzdem bekommt das Buch eine Empfehlung an Leser guter Fantasy Bücher. Hier ist der Action Teil jetzt nicht überlastend. Es geht mehr um das Ganze hinter den Kulissen. Mir hat das Gesamtwerkt recht gut gefallen. Also eine Empfehlung an alle die gerne Fantasy lesen und Geschichten rund um das Mittelalter mögen! 



                                                                                                       

4/5
                                                                                                        
    




Montag, 15. Mai 2017

Die Anatomie des Teufels - Jordi Llobregat

Rezension zu "Die Anatomie des Teufels" von Jordi Llobregat: 






Verlag: Blanvalet

Preis: 16,99 €  

Seitenanzahl: 608 Seiten

Thriller


Inhaltsangabe: 

Barcelona, 1888: Als der junge Gelehrte Daniel Amat die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kehrt er nur widerwillig in seine Heimat zurück. Am Grab begegnet er dem Journalisten Bernat Fleixa, der glaubt, dass es Mord war. Doch die Polizei will nicht ermitteln. Als Daniel dann noch das mysteriöse Tagebuch seines Vaters in die Hände fällt, das auf ein geheimes Manuskript verweist, und immer öfter schrecklich zugerichtete Frauenleichen in den Altstadtgassen entdeckt werden, fragt sich Daniel: War sein Vater einem grausamen Verbrechen auf der Spur?

Meinung: 


Erstaunlich ruhig und mit vielen historischen Details wird die Geschichte von den wahnwitzigen Ideen eines Mannes erzählt, der dem Schicksal ein Schnippchen schlagen will. Doch er ist nicht der Einzige, der seine Pläne mit großem Nachdruck verfolgt. Auch der Journalist Don Bernat Fleixa, der dem junge Lateinprofessor Daniel Amat bei seiner Suche nach dem Mörder hilfreich zur Seite steht, setzt alles daran, aus seinem ergaunerten Wissen Kapital zu schlagen. Figuren, die wunderbar lebensecht und in ihren Handlungsweisen dermaßen nachvollziehbar geraten sind, dass der Leser sie regelrecht vor sich sieht. Hinzu kommen eine Atmosphäre, die düster und unheimlich in Erscheinung tritt und ein Handlungsverlauf, der vor rätselhaften Geheimnissen, unlauterem Verrat und verbotene Leidenschaften nur so strotzt.


Fazit:   

In „Die Anatomie des Teufels“ begibt sich der Leser auf eine erschreckend düstere Reise in die Vergangenheit, wo er einen tiefen Einblick in die krankhaften Fantasien eines Psychopathen erhält. Fesselnd geschrieben und mit einem faszinierenden Einblick in das frühere Barcelona versehen, überzeugt der Thriller auf der ganzen Linie.











                                                                            

                              5/5