Samstag, 20. Mai 2017

Der Weg des Inquisitors - Frank Rehfeld

Rezension zu "Der Weg des Inquisitors" von Frank Rehfeld :

Hallo! Hier erstmal ein großes Dankeschön an das Bloggerportal und den blanvalet Verlag, dass ihr mir das Buch zu Verfügung gestellt habt!

Viel Spaß beim lesen :)


Verlag: blanvalet

Preis: 14,99 €  

Seitenanzahl: 480 Seiten

Roman

Inhaltsangabe:

Der junge Waise Torin verfügt über alles, was er als Inquisitor der Kirche der Göttlichen Familie benötigt: einen festen Glauben, mächtige Förderer und die unumstößliche Gewissheit, dass die Kirche immer im Recht ist. Er weiß auch, wie wichtig seine Arbeit ist, denn das Böse, das in der großen Wüste lauert, verdirbt immer mehr Menschen. Die Inquisition ist das einzige Bollwerk der Menschen gegen diese namenlosen Schrecken. Doch dann erkennt Torin, dass nicht alle Verurteilten wirklich Hexen sind, sondern oft unschuldig – aber auch, dass das wahre Böse viel mächtiger ist, als irgendjemand bislang ahnt.



Meinung:

Der Protagonist Torin war im Buch ein wenig eigensinnig und egoistisch dargestellt. Ich fand das allerdings in diesem Falle sehr passend.

Die Geschichte ist zwar eine Fantasy Geschichte und der Autor weist darauf hin, dass es eine erfundene Religion mit einer erfundenen Kirche darstellt. Trotzdem sehe ich in dem Buch das typische Mittelalter mit seiner Hexeninquisition. Es hat mich jetzt nicht sehr gestört, man sollte es aber erwähnen, dass hier nicht sehr viele Unterschiede zum Mittelalter gemacht wurden.

Man muss sich auch im Klaren sein, dass die Foltermethoden recht genau beschrieben wurden. Zwar nicht in blutigen Details, jedoch sehr weitgehend. Das war für mich in diesem Roman zwar soweit in Ordnung, ging mir jedoch sehr unter die Haut. Da dies im Mittelalter ja wirklich angewandt wurde.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem werden hier die Fronten nicht klar als Gut und Böse dargestellt. Alles schwimmt eher in einer Grauzone, was mir auch sehr gut gefallen hat. Allerdings dauert es schon einige Zeit, bis die Story Fahrt aufnimmt. Die Geschichte zieht sich schon am Anfang etwas dahin.


Fazit:

Trotzdem bekommt das Buch eine Empfehlung an Leser guter Fantasy Bücher. Hier ist der Action Teil jetzt nicht überlastend. Es geht mehr um das Ganze hinter den Kulissen. Mir hat das Gesamtwerkt recht gut gefallen. Also eine Empfehlung an alle die gerne Fantasy lesen und Geschichten rund um das Mittelalter mögen! 



                                                                                                       

4/5
                                                                                                        
    




Montag, 15. Mai 2017

Die Anatomie des Teufels - Jordi Llobregat

Rezension zu "Die Anatomie des Teufels" von Jordi Llobregat: 






Verlag: Blanvalet

Preis: 16,99 €  

Seitenanzahl: 608 Seiten

Thriller


Inhaltsangabe: 

Barcelona, 1888: Als der junge Gelehrte Daniel Amat die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, kehrt er nur widerwillig in seine Heimat zurück. Am Grab begegnet er dem Journalisten Bernat Fleixa, der glaubt, dass es Mord war. Doch die Polizei will nicht ermitteln. Als Daniel dann noch das mysteriöse Tagebuch seines Vaters in die Hände fällt, das auf ein geheimes Manuskript verweist, und immer öfter schrecklich zugerichtete Frauenleichen in den Altstadtgassen entdeckt werden, fragt sich Daniel: War sein Vater einem grausamen Verbrechen auf der Spur?

Meinung: 


Erstaunlich ruhig und mit vielen historischen Details wird die Geschichte von den wahnwitzigen Ideen eines Mannes erzählt, der dem Schicksal ein Schnippchen schlagen will. Doch er ist nicht der Einzige, der seine Pläne mit großem Nachdruck verfolgt. Auch der Journalist Don Bernat Fleixa, der dem junge Lateinprofessor Daniel Amat bei seiner Suche nach dem Mörder hilfreich zur Seite steht, setzt alles daran, aus seinem ergaunerten Wissen Kapital zu schlagen. Figuren, die wunderbar lebensecht und in ihren Handlungsweisen dermaßen nachvollziehbar geraten sind, dass der Leser sie regelrecht vor sich sieht. Hinzu kommen eine Atmosphäre, die düster und unheimlich in Erscheinung tritt und ein Handlungsverlauf, der vor rätselhaften Geheimnissen, unlauterem Verrat und verbotene Leidenschaften nur so strotzt.


Fazit:   

In „Die Anatomie des Teufels“ begibt sich der Leser auf eine erschreckend düstere Reise in die Vergangenheit, wo er einen tiefen Einblick in die krankhaften Fantasien eines Psychopathen erhält. Fesselnd geschrieben und mit einem faszinierenden Einblick in das frühere Barcelona versehen, überzeugt der Thriller auf der ganzen Linie.











                                                                            

                              5/5
                                                                            


Montag, 1. Mai 2017

The girl before - JP Delaney

Rezension zu "The girl before" von JP Delaney : 



Verlag: Penguin Verlag

Preis: 13,00 €  

Seitenanzahl: 400 Seiten
 
Thriller
 
Inhaltsangabe: 


Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.


Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr...
 


Meinung: 
 

Jane bekommt die Möglichkeit, in ein hochmodernes Haus in London zu ziehen. Der Besitzer ist charismatisch, aber auch sehr seltsam. Für den Bewohner gilt ein Regelwerk, das zu beachten gilt. Jane erfährt, dass im selben Haus eine Vormieterin zu Tode kam. Als sie Nachforschungen anstellt, erfährt sie, dass die Bewohnerin ihr sehr ähnlich sah. Auch viele Begebenheiten ähneln sich. Was hat es mit dem Haus, mit dem Vermieter, mit dem Todesfall auf sich ? Schwebt Jane in Gefahr ?

Das Buch ist so aufgebaut, dass sich die, immer sehr kurzen Kapitel, abwechselnd auf Emma ( Vormieterin) und auf Jane beziehen. 


In den Emma-Kapiteln wird die direkte Rede nicht durch " " angezeigt, aber durch getrennte Absätze angezeigt. In den Jane-Kapiteln allerdings wird die direkte Rede mit "" betont. Es erschließt sich mir allerdings nicht, was diese Unterscheidung bringen soll ?!

Die Protagonisten waren okay, konnte aber manche Handlungen nicht nachvollziehen...

Der Stil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist sehr spannend und wartet mit unerwarteten Wendungen und einer überraschenden Auflösung auf.
 


 Fazit: 

Das Buch ist ein spannender Thriller, der mich ganz in seinen Bann gezogen hat und ich es kaum noch aus der Hand legen konnte! Aufjedenfall empfehlenswert!


                                                           

                        4/5 🌟